Holz als Baustoff
Im Einklang mit der Natur - Hausbau mit Holz
Für den Bau von Holzhäusern werden in vielen Fällen einheimische Nadelhölzer, wie beispielsweise das Holz der Fichte verwendet. Nadelhölzer eignen sich aufgrund verschiedener Eigenschaften besonders gut für den Bau eines Holzhauses. In erster Linie ist hierbei die ungemein hohe Faserdichte der Nadelhölzer von Bedeutung, welche für die sehr hohe dämmende Eigenschaft des Baustoffes Holzes sorgt. Des weiteren haben Nadelgehölze von Natur aus eine sehr gute Resistenz gegen den Befall von Schädlingen, wie Schimmel oder Insekten. Holzschädlingen meiden beispielsweise das Holz der Zeder aufgrund der ätherischen Öle, welche in dem Holz enthalten sind und somit ist gewährleistet, dass in Hinblick auf die Lebensdauer eines Holzhauses keine inneren Schäden in den Wänden des Hauses entstehen können. Neben den einheimischen Hölzern werden heutzutage auch gerne Importhölzer, wie beispielsweise das Holz der Polarkiefer für den Bau eines Holzhauses verwendet. Die Polarkiefer wächst ausschließlich in den nördlichen Breitengraden, wo sie aufgrund der kurzen Wachstumsperioden, die auf die kurzen Sommer im Polarkreis zurückzuführen ist, einen ungemein hohen Härtegrad entwickelt.
In Nordamerika finden dort einheimische Nadelhölzer Verwendung, wie beispielsweise das Holz der Douglasie oder der Zeder. Auch Lärchenholz eignet sich wunderbar als Baustoff für Holzhäuser. Nicht selten werden auch mehrere verschiedene Holzarten für den Bau von Holzhäusern verwendet. Zum Beispiel finden sich Holzhäuser und Blockhäuser, deren Wände aus dem Holz der Fichte oder Zeder erbaut wurden und zudem das Holz der Douglasie oder Lärche für verschiedene Parkettböden oder sonstige Vertäfelungen benutzt werden. Da jede hier aufgezählte Holzart zu der grundsätzlichen Faserdichte noch jeweilige besondere Eigenschaften mitbringt, ist ein Mischen der Holzarten beim Bau eines Holzhauses überaus sinnvoll.
Kategoriezuordnung: Talis Holzhaus · 8074 Aufrufe seit dem 11.09.2009 (8 pro Tag)